Wie viel Geld du zum Optionshandel brauchst
Du kannst mit überraschend wenig in den Optionshandel starten — aber wie viel du tatsächlich brauchst, hängt davon ab, was du vorhast. Einen einzelnen Call zu kaufen kostet sehr wenig; bestimmte Optionen zu verkaufen kann Tausende an Sicherheiten erfordern. Hier ist, was dich erwartet.
Rechner öffnen →Optionen kaufen braucht weniger
Wenn du einen Call oder Put kaufst, ist das Maximum, das du verlieren kannst, die Prämie, also ist diese Prämie alles, was du aufbringen musst. Ein einzelner Kontrakt kann von wenigen Dollar bis zu einigen Hundert kosten, weshalb der Kauf von Optionen der günstigste Weg zum Start ist.
Diese niedrigen Kosten sind zugleich die Falle: Kleine Konten überhandeln oft, weil jeder Ticket-Eintrag günstig ist. Das nötige Kapital hängt weniger von der Prämie ab als davon, genug zu haben, um Positionen sinnvoll zu dimensionieren und eine Verlustserie zu überstehen.
Optionen verkaufen braucht mehr
Optionen zu verkaufen erfordert meist Sicherheiten. Ein cash-secured put auf eine 50-$-Aktie bindet etwa 5.000 $ — das Geld, um 100 Aktien zu kaufen, falls zugeteilt wird. Ein covered call erfordert zunächst den Besitz von 100 Aktien. Spreads mit definiertem Risiko brauchen nur die Breite des Spreads als Margin, was weit weniger ist.
Naked-Verkäufe — ungedeckte Calls oder Puts — verlangen hohe Margin und tragen offenes Risiko, weshalb Broker dies genehmigten, erfahrenen Konten vorbehalten. Die meisten Einsteiger sollten hier nicht beginnen.
Ein realistischer Startbetrag
Es gibt keine gesetzliche Mindestsumme, um Optionen zu kaufen, und viele Broker haben keine Konto-Mindesteinlage. Aber um mit ordentlicher Positionsgröße zu handeln — nur 1–2 % des Kontos pro Trade zu riskieren — ist ein praktischer Startpunkt oft eher ein paar Tausend Dollar als ein paar Hundert.
Welcher Betrag auch immer, handle nur mit Geld, dessen Verlust du dir leisten kannst, und erwäge, zuerst auf Papier zu handeln. Das Ziel ist anfangs, die Mechanik und deine eigene Disziplin zu lernen, nicht ein Vermögen aus einem winzigen Konto zu machen.
- Optionen zu kaufen kostet nur die Prämie — du kannst mit sehr wenig starten.
- Optionen zu verkaufen braucht Sicherheiten: cash-secured puts und covered calls binden Tausende.
- Spreads mit definiertem Risiko brauchen nur die Spread-Breite als Margin — weit weniger als Naked-Verkäufe.
- Für sinnvolle Positionsgrößen sind ein paar Tausend Dollar ein realistischer praktischer Start.
Häufige Fragen
Wie viel Geld brauche ich, um mit dem Optionshandel zu beginnen?
Es gibt meist keine gesetzliche oder Broker-Mindestsumme, um Optionen zu kaufen — ein einzelner Kontrakt kann von wenigen Dollar bis zu einigen Hundert kosten. Aber um Positionen sinnvoll zu dimensionieren und Verlustserien zu überstehen, ist ein praktischer Startbetrag oft eher ein paar Tausend Dollar als ein paar Hundert.
Ist es günstiger, Optionen zu kaufen oder zu verkaufen?
Kaufen ist im Voraus günstiger — du zahlst nur die Prämie. Verkaufen erfordert meist Sicherheiten: Ein cash-secured put bindet das Geld, um 100 Aktien zu kaufen, und ein covered call erfordert den Besitz der Aktien. Spreads mit definiertem Risiko brauchen nur die Spread-Breite als Margin.
Sollte ich vor echtem Geld auf Papier handeln?
Ja. Papierhandel lässt dich die Mechanik lernen, Strategien testen und Disziplin aufbauen, ohne Kapital zu riskieren. Es ist einer der besten Wege zum Start, besonders mit einem kleinen Konto.
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