Optionen und CFDs (Contracts for Difference) sind beide gehebelte Wege, Kursbewegungen zu handeln, ohne den Basiswert zu besitzen, aber sie funktionieren sehr unterschiedlich. Optionen geben Ihnen Optionalität — definiertes, begrenztes Risiko und die Wahl zu handeln — während ein CFD den Preis einfach auf und ab verfolgt, mit laufendem, zweiseitigem Risiko. Das richtige Werkzeug hängt von Ihrem Ziel und Ihrem Wohnort ab.
Den Long Call-Rechner öffnen →Eine Option gibt dem Käufer das Recht, nicht die Pflicht, vor dem Verfall zu einem festen Strike zu handeln. Diese Optionalität begrenzt den Verlust einer Long-Option auf die Prämie und lässt zugleich Raum für einen großen Gewinn. Ein CFD ist eine Vereinbarung, die Preisdifferenz eines Werts von der Eröffnung bis zum Schluss auszutauschen — er bewegt sich eins zu eins mit dem Wert, mit Gewinnen und Verlusten, die in beide Richtungen linear sind.
Da die Abwärtsseite einer Long-Option auf die Prämie begrenzt ist, kann man Sie nicht per Margin Call herauswerfen. Eine CFD-Position wird laufend zu Marktpreisen bewertet und kann Margin Calls oder Stop-outs auslösen, wenn sich der Preis gegen Sie bewegt.
CFDs berechnen den Geld/Brief-Spread und meist eine Overnight-Finanzierungsgebühr für jeden Tag, an dem eine gehebelte Position gehalten wird — Kosten, die sich über die Zeit summieren. Optionen tragen stattdessen Zeitwertverfall: Die Prämie erodiert mit Näherrücken des Verfalls, aber es gibt keine separate nächtliche Finanzierungsgebühr.
Optionen verfallen an einem festen Datum und erlauben eine Sicht auf Volatilität oder eine bestimmte Preisspanne, nicht nur auf die Richtung. CFDs haben keinen Verfall und verfolgen nur die Richtung, was sie einfacher, aber gröber macht.
Das ist für viele Leser der entscheidende Faktor. CFDs sind in Großbritannien, der EU und weiten Teilen Lateinamerikas beliebt, aber für Privatkunden in den Vereinigten Staaten verboten. In der EU und Großbritannien begrenzen Regulierer (ESMA, FCA) den Retail-Hebel für CFDs und verlangen Risikohinweise.
Optionen sind für Privatanleger in den USA weit verfügbar und zunehmend in Europa über Broker, die börsennotierte Optionen anbieten. Wenn CFDs dort, wo Sie sind, eingeschränkt sind, sind börsennotierte Optionen die Alternative mit definiertem Risiko.
Eine Long-Option hat definiertes, begrenztes Risiko (die Prämie). Ein CFD hat laufendes, zweiseitiges Risiko und kann ausgestoppt oder per Margin Call geschlossen werden; bei gleichem Engagement ist ein CFD also generell riskanter zu halten.
Nein — CFDs sind für Privatkunden in den Vereinigten Staaten verboten. US-Trader nutzen stattdessen börsennotierte Optionen und Futures.
Nein. Optionen haben keine nächtliche Finanzierungsgebühr; stattdessen erodiert ihr Zeitwert über die Zeit (Theta) und sie verfallen an einem festen Datum.
Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko. Datenschutzerklärung · AGB.