Eine Option ist ein Vertrag, der Ihnen das Recht — aber nicht die Pflicht — gibt, 100 Aktien eines Wertpapiers zu einem festen Preis vor einem bestimmten Datum zu kaufen oder zu verkaufen. Genau diese Idee, das Recht ohne die Pflicht, macht Optionen so flexibel: Sie können auf die Richtung setzen, Einkommen erzeugen oder ein Portfolio absichern, alles mit Risiko, das Sie vorab selbst festlegen.
Den Long Call-Rechner öffnen →Es gibt nur zwei Arten von Optionen. Ein Call gibt Ihnen das Recht, die Aktie zum Ausübungspreis zu kaufen; Sie kaufen Calls, wenn Sie einen Anstieg erwarten. Ein Put gibt Ihnen das Recht, zum Strike zu verkaufen; Sie kaufen Puts, wenn Sie einen Rückgang erwarten oder eigene Aktien absichern wollen.
Jeder Kontrakt steht für 100 Aktien. Sie können der Käufer sein (eine Prämie für das Recht zahlen) oder der Verkäufer/Stillhalter (die Prämie kassieren und die Pflicht übernehmen). Das Kombinieren von Long- und Short-Calls und -Puts baut jede existierende Strategie.
Ausübungspreis (Strike): der feste Preis, zu dem die Option ausgeübt werden kann. Prämie: der Preis, den Sie für den Kontrakt zahlen oder erhalten. Verfall: das Datum, an dem die Option endet. Basiswert: die Aktie oder der Index, auf dem die Option basiert.
Zwei weitere prägen den Preis einer Option: der innere Wert (wie weit sie schon im Geld ist) und der Zeitwert (die Zeit- und Volatilitätsprämie obendrauf), der bis zum Verfall auf null fällt.
Hebel: Ein Kontrakt kontrolliert 100 Aktien für einen Bruchteil der Kosten. Einkommen: Optionen verkaufen (Covered Calls, Cash Secured Puts) kassiert Prämie. Absicherung: Ein Put wirkt wie eine Versicherung auf eine Aktienposition.
Der entscheidende Vorteil gegenüber dem Aktienkauf ist das definierte Risiko — wenn Sie eine Option kaufen, ist das Maximum, das Sie verlieren können, die Prämie, egal wie weit sich die Aktie gegen Sie bewegt.
Ein Call ist das Recht, zum Strike zu kaufen (bullisch); ein Put ist das Recht, zum Strike zu verkaufen (bärisch oder zur Absicherung).
Nicht wenn Sie Optionen kaufen — Ihr maximaler Verlust ist die gezahlte Prämie. Beim Verkauf nackter (ungedeckter) Optionen können größere Verluste entstehen.
Nein. Die meisten Trader kaufen und verkaufen einfach den Kontrakt selbst zu seinem Marktwert vor dem Verfall, statt ihn auszuüben.
Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko. Datenschutzerklärung · AGB.