Bid-ask spread
Die Spanne zwischen dem höchsten Kaufgebot und dem niedrigsten Verkaufsangebot — ein enger Spread bedeutet eine liquide, günstiger handelbare Option.
Der Bid-Ask-Spread ist die Differenz zwischen dem höchsten Preis, den ein Käufer zu zahlen bereit ist (dem Bid), und dem niedrigsten, zu dem ein Verkäufer verkaufen will (dem Ask). Du kaufst zum Ask, könntest aber nur zum Bid wieder verkaufen, und dieser Unterschied ist ein echter Kostenfaktor, den du sofort beim Eröffnen der Position zahlst, noch bevor sich der Markt überhaupt bewegt.
Nehmen wir einen Call mit einem Bid von 1,20 und einem Ask von 1,40. Kaufst du zu 1,40 und verkaufst sofort zu 1,20, verlierst du 0,20 je Aktie, also 20 Dollar pro Kontrakt, allein durch den Ein- und Ausstieg. Die meisten Trader zahlen nicht den vollen Ask: Sie setzen eine Limit-Order nahe der Mitte (etwa 1,30) und warten auf die Ausführung, was diese Kosten oft halbiert.
Der typische Fehler ist, illiquide Optionen mit breiten Spreads über Market-Orders zu handeln. Bei weit aus dem Geld liegenden Strikes oder wenig gehandelten Tickern frisst allein der Spread einen guten Teil deines Vorteils. Prüfe den Spread als Prozentsatz der Premium, bevor du einsteigst, und bevorzuge Strikes mit engen, liquiden Kursen.
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Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko.