Covered call
Einen Call gegen 100 bereits gehaltene Aktien verkaufen, um Prämie zu kassieren — Einkommen im Tausch gegen ein gedeckeltes Aufwärtspotenzial.
Bei einer Covered Call besitzt du mindestens 100 Aktien eines Wertes und verkaufst dagegen eine Call-Option. Du kassierst die Premium sofort und verpflichtest dich im Gegenzug, deine Aktien zum Strike zu liefern, falls der Käufer ausübt. Trader nutzen das gern, um aus ohnehin gehaltenen Aktien zusätzliches Einkommen zu ziehen, vor allem wenn sie mit einem seitwärts laufenden oder nur leicht steigenden Kurs rechnen.
Angenommen, du hältst 100 Aktien bei einem Kurs von 50 und verkaufst einen Call mit Strike 55 für 1,20. Diese 120 an Premium behältst du in jedem Fall. Bleibt die Aktie zum Verfall unter 55, verfällt die Option wertlos und du kannst im Folgemonat den nächsten Call schreiben. Steigt sie über 55, werden deine Aktien zu 55 ausgebucht und dir bleiben Premium plus Kursgewinn bis zum Strike.
Der typische Fehler ist, das für geschenktes Geld zu halten. Dein Gewinnpotenzial ist am Strike gedeckelt, bei einer kräftigen Rally schaust du also nur zu, und die Premium federt lediglich einen kleinen Rücksetzer ab, keinen echten Absturz. Schreibe Covered Calls nur auf Aktien, die du zu diesem Strike wirklich abgeben würdest.
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Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko.