Margin
Von Ihrem Broker geliehene Kaufkraft; erforderlich für ungedeckte Optionen, bei denen Verluste die Prämie übersteigen können.
Margin ist die Sicherheit, die dein Broker einbehält, wenn eine Position dich mehr kosten kann als der Einsatz beim Kauf. Beim Kauf eines Call oder Put fällt keine Margin an, denn dein Verlust ist auf die Premium begrenzt. Beim Verkauf von Optionen sieht es anders aus: Schreibst du einen nackten Call oder einen cash-secured Put, sperrt der Broker einen Teil deines Kontos als Puffer, und dieser Betrag verändert sich mit dem Basiswert und der Volatilität.
Ein einfaches Beispiel: Du verkaufst einen Put mit Strike 50. Der Broker hält vielleicht ein paar hundert Euro zurück, nicht die vollen 5.000 Euro, die du bei einer Zuteilung aufbringen müsstest. Genau dieser Hebel macht das Schreiben attraktiv und wird vielen zum Verhängnis.
Der typische Fehler ist, die Buying Power als Freibetrag zu sehen und mehr Kontrakte zu schreiben, als man je abnehmen könnte. Bricht die Aktie plötzlich ein, folgt ein Margin Call, und der Broker schließt Positionen im ungünstigsten Moment. Bemiss deine Position an der echten Verpflichtung, nicht am kleinen Margin-Betrag.
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Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko.