Debit vs credit
Ein Debit-Trade kostet beim Öffnen Geld (Sie zahlen Nettoprämie); ein Credit-Trade zahlt Ihnen vorab (Sie erhalten Nettoprämie).
Ein Debit-Trade bedeutet, dass du die Prämie im Voraus zahlst: Geld verlässt dein Konto, sobald du die Position eröffnest. Ein Credit-Trade läuft umgekehrt. Du kassierst die Prämie und Geld kommt herein, dafür gehst du eine Verpflichtung ein, die du steuern musst. In der Praxis verrät dir dieses Etikett, wo dein maximaler Gewinn und Verlust liegen. Zahlst du einen Debit, ist dieser Debit meist dein maximaler Verlust. Nimmst du einen Credit ein, ist dieser Credit oft dein maximaler Gewinn, während das Risiko deutlich größer sein kann.
Ein einfaches Beispiel: Der Kauf einer einzelnen Call ist ein Debit-Trade. Zahlst du 2,00 für die Call, sind 2,00 (mal 100) dein gesamtes Risiko, während der Gewinn steigt, wenn die Aktie zulegt. Der Verkauf einer cash-secured Put ist ein Credit-Trade. Du streichst die Prämie sofort ein, kannst aber am Strike die Aktien angedient bekommen, falls der Kurs fällt.
Ein häufiger Fehler ist, Credit-Strategien nachzujagen, weil "bezahlt werden" sicherer wirkt. Einen kleinen Credit gegen einen viel größeren möglichen Verlust einzunehmen ist nicht automatisch risikoarm. Prüfe immer das komplette Gewinn-und-Verlust-Profil, nicht nur, ob am Anfang Geld herein- oder herausfließt.
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Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko.