The Greeks
Die Kennzahlen — Delta, Gamma, Theta, Vega, Rho —, die beschreiben, wie der Optionspreis auf Kurs, Zeit, Volatilität und Zinsen reagiert.
Die Greeks sind eine Reihe von Kennzahlen, die zeigen, wie sich der Preis einer Option voraussichtlich bewegt, wenn sich etwas ändert. Delta misst, wie stark sich die Premium bei einer Dollar-Bewegung im Basiswert verschiebt, Theta, wie viel Wert du täglich verlierst, während die Expiration näher rückt, Vega deine Empfindlichkeit gegenüber Änderungen der Implied Volatility, und Gamma, wie schnell sich das Delta selbst verändert. Zusammen machen sie aus einem vagen Bauchgefühl etwas Messbares.
In der Praxis nutzt du sie, um eine Position zu dimensionieren, nicht um die Richtung vorherzusagen. Kaufst du einen Call mit Delta 0,40, verhält er sich ungefähr wie 40 Aktien: Steigt die Aktie um einen Dollar, gewinnt die Option rund vierzig Cent, bevor Theta und Volatilität das Bild trüben. Ein Theta von -0,05 heißt, du verlierst pro Kontrakt etwa fünf Dollar am Tag, wenn sich nichts bewegt.
Der typische Fehler ist, die Greeks als feststehend zu betrachten. Sie verschieben sich ständig mit Preis, Zeit und Volatility, sodass eine bei Handelsbeginn delta-neutrale Position am Nachmittag stark schief liegen kann. Lies sie als laufende Messwerte, nicht als Versprechen.
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Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko.