Butterfly spread
Eine Drei-Strike-Strategie mit definiertem Risiko, die am meisten zahlt, wenn die Aktie bei Verfall genau am mittleren Strike landet.
Ein Butterfly Spread ist eine Position mit drei Strikes, die am meisten einbringt, wenn der Basiswert nahe einem bestimmten Kurs schließt. Du kombinierst einen Bull Spread und einen Bear Spread, sodass der maximale Gewinn genau auf dem mittleren Strike liegt, während die äußeren Strikes sowohl Risiko als auch Gewinn begrenzen. Die Eröffnung kostet eine kleine Netto-Premium, und mehr als diese Premium kannst du nicht verlieren.
In der Praxis greifen Trader zum Butterfly, wenn sie erwarten, dass eine Aktie um ein Niveau herum festhängt, oft in Richtung Verfall oder vor einem Ereignis, das sie für bereits eingepreist halten. Ein klassischer Long Call Butterfly auf eine 100-Dollar-Aktie kauft den 95er Call, verkauft zwei 100er Calls und kauft den 105er Call. Schließt die Aktie am Verfallstag genau bei 100, ist das Ergebnis optimal; läuft sie zu weit in eine Richtung, verfällt die Position wertlos.
Der typische Fehler ist, ihn für einen Trade mit hoher Trefferwahrscheinlichkeit zu halten. Die Gewinnzone ist schmal, und den vollen Wert erreichst du erst am Verfall. Die Richtung richtig, aber Niveau oder Timing falsch, bringt trotzdem kaum etwas. Die Gebühren auf vier Legs zehren zudem an einem ohnehin kleinen Betrag, weshalb Positionsgröße und Strikewahl mehr wiegen, als es scheint.
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Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko.