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Deep in the money

Eine Option, deren Strike weit im Geld liegt, also überwiegend innerer Wert ist und sich fast wie die Aktie selbst verhält.

Eine Option ist deep in the money, wenn ihr Strike weit vom aktuellen Kurs entfernt liegt, sodass die Prämie fast nur aus innerem Wert und kaum aus Zeitwert besteht. Bei einem Call bedeutet das einen Strike deutlich unter dem Kurs der Aktie, bei einem Put einen Strike deutlich darüber. Solche Optionen verhalten sich deshalb fast wie die Aktie selbst: Das Delta wandert Richtung 1,00 (oder -1,00 bei Puts) und sie reagieren kaum noch auf Veränderungen der implied Volatility.

Trader greifen zu deep ITM Optionen, wenn sie eine aktienähnliche Position wollen, dabei aber weniger Kapital binden als beim Kauf der Aktien selbst. Notiert eine Aktie bei 100 und du kaufst den 70er Call, bekommst du das Aufwärtspotenzial für einen Bruchteil des Preises, mit geringem Time Decay, weil kaum noch Zeitwert übrig ist. Das ist ein klassischer Baustein für LEAPS und Stock-Replacement-Strategien.

Die Falle liegt in der Liquidität und im Bid-Ask-Spread. Deep ITM Kontrakte werden oft nur dünn gehandelt, sodass ein breiter Spread mehr kosten kann, als du beim Theta sparst. Achte zudem auf vorzeitige Assignment, vor allem bei verkauften Calls rund um Ex-Dividenden-Termine, wenn der Zeitwert so klein wird, dass sich die Ausübung für die Gegenseite lohnt.

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Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko.