Order types (to open / to close)
Optionsorders geben die Absicht an: Buy-to-open und Sell-to-open eröffnen eine Position; Buy-to-close und Sell-to-close schließen sie.
Jede Optionsorder trägt eine Absicht: Eröffnest du eine Position oder schließt du eine? "Buy to open" und "sell to open" eröffnen eine neue Position, während "buy to close" und "sell to close" eine bestehende glattstellen. Der Broker errät das meist, doch die falsche Wahl macht aus einem Schließen eine brandneue Position in die Gegenrichtung.
Angenommen, du hast einen Put für die Premium verkauft (sell to open). Um vor Verfall auszusteigen, machst du "buy to close" auf genau diesen Kontrakt und zahlst den aktuellen Kurs. Hat er an Wert verloren, behältst du die Differenz. Wählst du versehentlich "buy to open", hältst du einen long Put zusätzlich zu deinem short Put und verdoppelst dein Exposure, statt es aufzulösen.
Der klassische Fehler passiert bei Covered Calls und Cash-secured Puts, wo Trader reflexartig "sell" drücken, ohne zu prüfen, ob sie öffnen oder schließen. Lies die vier Bezeichnungen vor dem Bestätigen, gerade an einem hektischen Tag. Ein kurzer Blick auf deine Positionen danach zeigt, ob die Order das Gewünschte getan hat.
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Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko.