Market maker
Ein Unternehmen, das laufend Geld- und Briefkurse stellt und die Liquidität bereitstellt, mit der Sie jederzeit Optionen handeln können.
Ein Market Maker ist ein Handelshaus, das laufend sowohl einen Geld- als auch einen Briefkurs für eine Option stellt und jederzeit bereit ist, dir den Kontrakt abzukaufen oder zu verkaufen. Ohne sie stünde bei den meisten Strikes niemand auf der Gegenseite deiner Order. Sie sind also der Grund, warum du auf Kaufen oder Verkaufen klicken kannst und fast sofort ausgeführt wirst. Sie verdienen am Spread zwischen diesen beiden Preisen und sichern ihr Risiko ab, meist im Basiswert.
In der Praxis zählt das vor allem bei der Liquidität. Ein enger Bid-Ask-Spread, etwa 1,20 zu 1,22, zeigt, dass ein Market Maker aktiv konkurriert und du günstig ein- und aussteigen kannst. Ein breiter Spread wie 1,10 zu 1,60 warnt dich, dass dieser Strike kaum gehandelt wird und dich jeder Hin- und Rückweg Geld kostet.
Ein häufiger Fehler sind Market-Orders auf illiquide Optionen. Du überlässt dann faktisch dem Market Maker die Preisbestimmung und zahlst womöglich weit über dem echten Mid. Nutze stattdessen Limit-Orders nahe dem Mid und lass den Kurs zu dir kommen.
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Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko.