Premium
Der Preis der Option selbst — was der Käufer zahlt und der Verkäufer erhält, je Aktie notiert (also × 100 pro Kontrakt).
Die Premium ist der Preis, den du für den Kauf einer Option zahlst, oder der Betrag, den du beim Verkauf einnimmst. Sie wird pro Aktie notiert, eine Premium von 2,50 auf eine gewöhnliche Aktienoption kostet also tatsächlich 250 Dollar, denn ein Kontrakt umfasst 100 Aktien. In dieser einen Zahl stecken der innere Wert (wie weit die Option bereits in the money liegt) und der Zeitwert (was der Markt für die verbleibende Chance auf eine günstige Bewegung verlangt).
In der Praxis wünscht sich der Käufer eine Premium, die im Verhältnis zur erwarteten Bewegung günstig ist, während der Verkäufer sie als Einnahme betrachtet, die er behält, wenn die Option wertlos verfällt. Kaufst du einen Call für 3,00, muss die Aktie weit genug steigen, um diese 3,00 wieder hereinzuholen, bevor du am Break-even bist, nicht nur über den Strike hinaus. Der Verkäufer sieht dagegen, wie theta die Premium Tag für Tag zu seinen Gunsten abschmilzt.
Ein häufiger Fehler ist, eine niedrige Premium sofort für günstig zu halten. Eine weit out of the money liegende Option kostet fast nichts und bleibt trotzdem eine schwache Wette, weil die Wahrscheinlichkeit, dass sie je etwas abwirft, winzig ist. Beurteile die Premium immer im Verhältnis zu den Chancen und zur nötigen Bewegungsgröße, nicht allein am reinen Dollarbetrag.
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Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko.