Bull call spread
Einen Call kaufen und einen Call mit höherem Strike verkaufen — ein Debit-Trade, moderat bullisch und mit definiertem Risiko.
Einen Bull Call Spread setzt man ein, wenn man mit einem moderat steigenden Kurs rechnet, nicht mit einem Ausbruch. Man kauft einen Call an einem Strike und verkauft gleichzeitig einen Call an einem höheren Strike, beide mit derselben Fälligkeit. Die Prämie aus dem verkauften Call finanziert einen Teil des gekauften Calls, sodass die Nettokosten unter denen eines einzelnen Calls liegen. Im Gegenzug ist der Gewinn am oberen Strike gedeckelt.
Angenommen, die Aktie steht bei 100: Du kaufst den 100er Call für 5 und verkaufst den 110er Call für 2. Die Nettokosten betragen 3, zugleich dein Maximalverlust, falls die Aktie unter 100 bleibt. Im besten Fall schließt sie bei 110 oder darüber, dann ist der Spread 10 wert, also 7 Gewinn. Dazwischen verläuft das Ergebnis proportional.
Ein häufiger Fehler ist, die Strikes zu weit auseinander zu wählen. Dann verhält sich die Position fast wie ein einfacher Long Call und der Kostenvorteil geht verloren. Bedenke, dass der verkaufte Call den Gewinn begrenzt: Das ist eine Strategie mit definiertem Risiko und definierter Chance, keine Wette auf eine starke Bewegung.
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Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko.