Calendar spread
Eine kurzlaufende Option verkaufen und eine längerlaufende am selben Strike kaufen — eine Wette auf Zeitverfall und stabile Kurse.
Ein Calendar Spread besteht darin, eine Option mit kurzer Laufzeit zu verkaufen und eine mit längerer Laufzeit auf demselben Strike zu kaufen, meist zwei Calls oder zwei Puts. Man will vom Zeitwertverfall profitieren: Die verkaufte Option verliert durch Theta schneller an Wert als die gekaufte, sodass sich die Differenz zu deinen Gunsten ausweiten kann, solange sich der Basiswert kaum bewegt.
Angenommen, eine Aktie notiert um 100 und du erwartest, dass sie dort bleibt. Du verkaufst den Call der nahen Fälligkeit auf Strike 100 und kaufst den Call einer späteren Fälligkeit auf denselben Strike. Pendelt der Kurs bis zur ersten Expiration um 100, verfällt der verkaufte Call fast wertlos, während der gekaufte Call Wert behält, und du schließt die Position mit Gewinn.
Der typische Fehler ist, das Vega zu übersehen. Ein Calendar ist long Vega, deshalb schadet ein Rückgang der implied volatility selbst dann, wenn der Kurs sich wie erhofft verhält. Auch starke Bewegungen weg vom Strike zehren an der Position, denn dein maximaler Wert liegt genau auf dem Strike.
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Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko.