Debit spread
Ein Spread, den Sie für eine Netto-Belastung eröffnen — Sie zahlen vorab Prämie und gewinnen, wenn die Aktie in Ihre Richtung läuft.
Ein Debit Spread ist eine Optionsposition, bei der du eine Option kaufst und gleichzeitig eine andere desselben Typs (zwei Calls oder zwei Puts) mit gleicher Fälligkeit verkaufst, wobei die gekaufte Option teurer ist als die verkaufte. Du zahlst vorab ein Netto-Premium: das ist dein Debit und zugleich dein maximaler Verlust. Man nutzt das, wenn man eine klare Richtungserwartung hat, aber die Kosten einer einfachen Long-Option senken und den Einfluss von Theta und Volatilität begrenzen will.
Ein einfaches Beispiel: Eine Aktie steht bei 100 und du erwartest, dass sie in einigen Wochen auf 110 steigt. Statt nur den 100er Call zu kaufen, kaufst du den 100er Call und verkaufst den 110er Call. Der verkaufte Call senkt deinen Einsatz, dein Break-even liegt tiefer und dein Verlust ist kleiner, falls du falsch liegst. Dafür ist dein Gewinn gedeckelt, sobald die Aktie über 110 steigt.
Der typische Fehler ist zu glauben, ein Debit Spread biete unbegrenztes Gewinnpotenzial. Das stimmt nicht: Du tauschst die große Bewegung gegen eine günstigere, nachsichtigere Position. Setze den verkauften Strike dorthin, wo du die Aktie realistisch erwartest, sonst begrenzt du deinen Gewinn für kaum eingenommenes Premium.
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Nur zu Bildungszwecken. Kurse sind ca. 15 Minuten verzögert und nichts hier ist Finanzberatung. Optionshandel birgt ein erhebliches Verlustrisiko.