Call Calendar Spread Rechner
Ein Call Calendar verkauft einen kurzfristigen Call und kauft einen längerfristigen Call am selben Strike und profitiert vom schnelleren Verfall der nahen Option. Mehrfach-Verfall, definiertes Risiko.
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Wichtigste Merkmale
- Max. Verlust = gezahltes Netto-Debit; der Gewinn erreicht seinen Höhepunkt nahe dem Strike am nahen Verfall.
- Profitiert von steigender impliziter Volatilität und vom Zeitwertverfall des kurzen Beins.
- Erfordert das Modellieren zweier Verfälle — hier automatisch gehandhabt.
Wie ein Calendar Spread funktioniert
Ein Call Calendar verkauft einen kurzfristigen Call und kauft einen längerfristigen Call am selben Strike. Die nahe Option verfällt schneller als die ferne, sodass der Spread vom Zeitablauf profitiert, solange die Aktie nahe dem Strike bleibt.
Da die beiden Beine an unterschiedlichen Daten verfallen, ist die Auszahlung keine einfache Gerade — am nahen Verfall hält der ferne Call noch Zeitwert, was den zeltförmigen Gewinn um den Strike erzeugt.
Risiken und Management
Der maximale Verlust ist das gezahlte Netto-Debit, und der Trade profitiert am meisten, wenn die Aktie nahe dem Strike ist, wenn die nahe Option verfällt. Eine große Bewegung in beide Richtungen mindert den Gewinn, ebenso ein Rückgang der impliziten Volatilität.
Calendars profitieren tatsächlich von steigender impliziter Volatilität, da das längerfristige Bein mehr gewinnt als das kurze — wodurch man gleichzeitig long Volatilität und long Theta ist.
Bei den Griechen ist der Call Calendar Spread nahezu vega-neutral, sodass Änderungen der impliziten Volatilität kaum Netto-Wirkung haben.
Die Position managen und häufige Fehler
Erfahrene Trader schließen einen Call Calendar meist, wenn der Spread 25–40 % seines theoretischen Maximalwerts erreicht hat, anstatt auf die Front-Month-Expiration zu warten. Verdoppelt sich der Spread früh durch eine Ausweitung der implied volatility, ist Gewinne mitnehmen oft klüger als darauf zu hoffen, dass Theta den Rest erledigt. Driftet der Basiswert vom Strike weg, rollen viele Trader die Position: Sie schließen den bestehenden Spread und eröffnen ihn neu auf einem Strike näher am aktuellen Kurs oder schieben beide Legs in den nächsten Verfallszyklus. Den Verlust begrenzen sollte man, sobald sich der Kurs um mehr als 5–7 % vom Strike entfernt — in beide Richtungen —, denn die zeltförmige Gewinnzone bricht schnell zusammen, wenn der Basiswert weit vom Zentrum abweicht.
Der häufigste Anfängerfehler ist, den Call Calendar wie einen Richtungshandel zu behandeln — ihn zu kaufen, weil man leicht bullisch auf die Aktie ist. Die Struktur bestraft jede entschlossene Bewegung, ob nach oben oder unten. Ein eng verwandter Fehler ist, den Spread kurz vor einer Earnings-Veröffentlichung zu eröffnen: Der IV-Crush nach der Meldung kann das Long Back-Month Leg empfindlich treffen, selbst wenn sich der Kurs kaum bewegt. Ebenso wichtig ist es, den Bid-Ask-Spread jedes einzelnen Legs nicht zu ignorieren; ein Calendar umfasst zwei separate Optionen, und breite Märkte fressen die Handelskante auf, bevor der Trade überhaupt angelaufen ist. Beide Legs immer einzeln bepreisen und sicherstellen, dass der kombinierte Spread zu einem vernünftigen Kurs ausgeführt wird.
Beim Assignment-Risiko gilt: Nur das Short Front-Month Leg kann frühzeitig ausgeübt werden, und nur wenn es tief in-the-money läuft — bei Calls ist das selten, kann aber bei nahender Dividendenzahlung vorkommen. Wird man auf die Short Call assigniert, ist man short 100 Aktien und hält gleichzeitig noch den Long Back-Month Call — eine Kombination, die umgehend gemanagt werden muss. Liquidität ist hier entscheidend: Back-Month-Optionen haben oft breite Spreads und geringes Open Interest; deshalb sollte man Strikes und Verfallstermine wählen, an denen beide Legs aktiv gehandelt werden. Kurz vor der Front-Month-Expiration schießt das Delta der Short Call in die Höhe, wenn sie at- oder in-the-money ist, was die Position unberechenbar macht — Größe reduzieren oder vorzeitig schließen ist dann meist die richtige Entscheidung.
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- Verkaufen Sie eine kurzfristige Option, kaufen Sie eine längerfristige am selben Strike.
- Profitiert vom schnelleren Verfall des nahen Beins nahe dem Strike.
- Max. Verlust = Netto-Debit; profitiert von steigender impliziter Volatilität.
- Ein Mehrfach-Verfall-Trade — automatisch im Rechner modelliert.
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Häufige Fragen
Warum profitiert ein Calendar vom Zeitwertverfall?
Die verkaufte kurzfristige Option verfällt schneller als die gekaufte längerfristige, sodass der Spread mit der Zeit an Wert gewinnt, wenn die Aktie nahe dem Strike bleibt.
Was schadet einem Calendar Spread?
Eine große Bewegung weg vom Strike oder ein Rückgang der impliziten Volatilität, die beide den Wert Ihrer längerfristigen Long-Option relativ zum Trade mindern.
Ist ein Calendar ein definiertes Risiko?
Ja — das Höchste, das Sie verlieren können, ist das Netto-Debit, das Sie zur Eröffnung des Spreads gezahlt haben.
Long CallLong PutCovered CallCash Secured PutNaked PutBull Call SpreadBear Put SpreadBull Put Credit SpreadBear Call Credit SpreadIron CondorLong Call ButterflyLong StraddleLong StrangleCollarNaked CallCall Diagonal SpreadPut Calendar SpreadJade LizardBroken Wing ButterflyCall Ratio SpreadPut Ratio SpreadCall Ratio BackspreadPut Ratio BackspreadSynthetic Long StockStrapStripTwin PeaksKiteProtective PutShort StraddleShort StrangleSynthetic Short StockReverse Iron CondorReverse Iron ButterflyLong Call CondorDouble DiagonalZEBRA (Zero Extrinsic Back Ratio)Box SpreadRisk ReversalCovered StrangleLong GutsChristmas Tree ButterflyDiagonal Put SpreadConversionReversalCovered PutBig LizardReverse Jade LizardStock RepairRatio Call WriteJelly RollDouble CalendarBull Call LadderBear Call LadderBull Put LadderBear Put LadderSeagull SpreadRatio Put WriteLong Put ButterflyLong Put CondorPut Broken Wing ButterflyPut Christmas Tree Butterfly
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