Put Calendar Spread Rechner
Ein Put Calendar verkauft einen kurzfristigen Put und kauft einen längerfristigen Put am selben Strike und profitiert vom schnelleren Verfall der nahen Option. Das put-basierte Spiegelbild des Call Calendar — Mehrfach-Verfall, definiertes Risiko.
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Wichtigste Merkmale
- Max. Verlust = gezahltes Netto-Debit; der Gewinn erreicht seinen Höhepunkt nahe dem Strike am nahen Verfall.
- Profitiert von steigender impliziter Volatilität und vom Zeitwertverfall des kurzen Beins.
- Nutzt Puts statt Calls — oft leicht unter dem Kurs platziert für eine neutrale bis leicht bärische Sicht.
- Mehrfach-Verfall — hier automatisch modelliert.
Wie ein Put Calendar funktioniert
Sie verkaufen einen kurzfristigen Put und kaufen einen längerfristigen Put am selben Strike. Die nahe Option verfällt schneller als die ferne, sodass der Spread vom Zeitablauf profitiert, solange die Aktie nahe dem Strike bleibt — eine zeltförmige Auszahlung, zentriert auf diesem Strike.
Da die beiden Beine an unterschiedlichen Daten verfallen, behält der ferne Put Zeitwert, wenn der nahe Put verfällt, was die Gewinnzone um den Strike erzeugt.
Risiken und Management
Der maximale Verlust ist das gezahlte Netto-Debit, erreicht, wenn sich die Aktie in beide Richtungen weit vom Strike entfernt oder die implizite Volatilität fällt. Wie alle Calendars profitiert er sogar von einem Anstieg der impliziten Volatilität, da das längerfristige Bein stärker davon profitiert als das kurze.
Wählen Sie den Strike passend zu Ihrer Neigung: am Geld für neutral, leicht unter dem Kurs für eine sanft bärische Tendenz. Managen Sie ihn, indem Sie für einen Teilgewinn schließen, statt auf eine perfekte Fixierung zu warten.
Bei den Griechen ist der Put Calendar Spread nahezu vega-neutral, sodass Änderungen der impliziten Volatilität kaum Netto-Wirkung haben.
Die Position managen und häufige Fehler
Erfahrene Trader streben in der Regel einen Ausstieg an, wenn die Position 25–40 % des gezahlten Netto-Debits eingebracht hat. Der ideale Ausstiegspunkt liegt vor, wenn der Basiswert sich in Richtung des kurzen Strikes bewegt hat, während die implizite Volatilität des länger laufenden Puts stabil geblieben oder leicht gestiegen ist — dann befindet sich die Position nahe ihrem theoretischen Höchstwert. Entwickelt sich der Trade früh negativ, begrenzt ein harter Stop bei rund 50 % des Debits den Schaden: Put-Calendar-Spreads können rasch an Wert verlieren, sobald der kurze Put intrinsischen Wert aufbaut oder die Volatilität im Vordermonat einbricht.
Die häufigste Anpassung ist das Rollen: Wenn der kurze Put kurz vor dem Verfall steht und der Basiswert noch immer in der Nähe des Zielstrikes notiert, schließt man das kurze Bein und verkauft den Put im nächsten Monat zum gleichen oder einem nahegelegenen Strike — und kassiert dabei eine zusätzliche Prämie. Das Rollen zu einem weit entfernten Strike sollte vermieden werden, da damit die Richtungsannahme grundlegend verändert wird und die neue Position sich nicht mehr wie ein echter Calendar verhält. Den kurzen Put niemals unbeobachtet im Geld verfallen lassen: Bei Einzelaktien droht nach einem Assignment ein ungewolltes Wochenenddelta auf der Short-Position.
Der häufigste Anfängerfehler ist die Unterschätzung des Liquiditätsrisikos: Die Geld-Brief-Spannen im hinteren Monat können erheblich sein, besonders bei Aktien mit geringem Optionsvolumen. Immer mit Limitorders arbeiten und den Spread als Einheit handeln, statt die Beine getrennt einzugehen. Ein weiterer typischer Fehler ist das Ignorieren des Volatilitäts-Skews: Trägt der Put im hinteren Monat eine deutlich höhere implizite Volatilität als der vordere, schrumpft der theoretische Vorteil schnell, wenn die Volatilität zum Mittelwert zurückkehrt. Außerdem sollte man stets prüfen, ob im Laufzeitfenster ein Ex-Dividenden-Termin oder ein Earnings-Datum liegt — beides kann die Volatilität so stark bewegen, dass der Theta-Vorteil vollständig zunichte gemacht wird.
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- Verkaufen Sie einen kurzfristigen Put, kaufen Sie einen längerfristigen am selben Strike.
- Profitiert vom schnelleren Verfall des nahen Beins nahe dem Strike.
- Max. Verlust = Netto-Debit; profitiert von steigender impliziter Volatilität.
- Das put-basierte Spiegelbild des Call Calendar; platzieren Sie den Strike nach Ihrer Neigung.
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Häufige Fragen
Wie unterscheidet sich ein Put Calendar von einem Call Calendar?
Die Auszahlung ist am selben Strike nahezu identisch — beide profitieren vom Zeitwertverfall nahe dem Strike. Man wählt Puts oder Calls nach einer leichten Richtungsneigung oder danach, welche Seite die reichere Prämie bietet.
Was schadet einem Put Calendar?
Eine große Bewegung weg vom Strike oder ein Rückgang der impliziten Volatilität, die beide den Wert Ihres längerfristigen Long-Puts relativ zum Trade mindern.
Ist ein Put Calendar ein definiertes Risiko?
Ja — das Höchste, das Sie verlieren können, ist das Netto-Debit, das Sie zur Eröffnung des Spreads gezahlt haben.
Long CallLong PutCovered CallCash Secured PutNaked PutBull Call SpreadBear Put SpreadBull Put Credit SpreadBear Call Credit SpreadIron CondorLong Call ButterflyLong StraddleLong StrangleCollarCall Calendar SpreadNaked CallCall Diagonal SpreadJade LizardBroken Wing ButterflyCall Ratio SpreadPut Ratio SpreadCall Ratio BackspreadPut Ratio BackspreadSynthetic Long StockStrapStripTwin PeaksKiteProtective PutShort StraddleShort StrangleSynthetic Short StockReverse Iron CondorReverse Iron ButterflyLong Call CondorDouble DiagonalZEBRA (Zero Extrinsic Back Ratio)Box SpreadRisk ReversalCovered StrangleLong GutsChristmas Tree ButterflyDiagonal Put SpreadConversionReversalCovered PutBig LizardReverse Jade LizardStock RepairRatio Call WriteJelly RollDouble CalendarBull Call LadderBear Call LadderBull Put LadderBear Put LadderSeagull SpreadRatio Put WriteLong Put ButterflyLong Put CondorPut Broken Wing ButterflyPut Christmas Tree Butterfly
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